Erziehst Du noch oder bindest Du schon?

Kindererziehung – ein Thema, das die Gemüter eindrücklich spalten kann. Die Lehre über die sechs Hirntypen bietet Anstoß zum Nach- und Umdenken.

Der Sender RTL hat mit der jüngst ausgestrahlten Sendung „Train your Baby like a Dog“ diverse Medienreaktionen provoziert. Das simple Konzept lässt sich in einem Satz zusammenfassen:
Die Hundetrainerin (!) Aurea Verebes trainiert renitente Kinder mit Klicker und emotionaler Konditionierung. Erziehungsexpertin und Ex-„Super Nanny“ Katia Saalfrank kritisiert die Macher der Show mit folgenden Worten: „Man könnte auf die Idee kommen sich zu fragen, ob die Verantwortlichen keine Ahnung von Kindern und deren Beschaffenheit und Entwicklung haben. Man könnte denken, sie haben vielleicht selbst keine eigene Familie oder keine Kinder. Ich kann sagen: Sie haben Kinder! Sie haben Familie und sie wissen, dass diese Form von schwarzer Pädagogik für Kinder und deren Familien entwicklungshemmend, ja sogar langfristig schädlich sein kann.“1

Angesichts der folgend dargestellten Erkenntnisse könnte man sich ernsthaft die Frage stellen, warum der Sender Eltern anleitet, ihren Kindern mithilfe von Leckerlis und Tadeln eine am besten widerspruchsfreie Lammfrömmigkeit anzuerziehen.

Ob Erwachsene eher auf autoritäre oder vermehrt bindungszentrierte Erziehungsmethoden setzen, scheint mit deren individuellem Reifegrad der Hirnentwicklung einherzugehen, der als Einflusskraft auf die Persönlichkeit eines Menschen wirkt. Um dies zu verstehen, lohnt sich ein Einblick in die neuronale Entwicklung des menschlichen Gehirns.  

Erschienen in Praxis Kommunikation, Heft 2 / 2021, Junfermannverlag

Die neuronale Hirnentwicklung

Das menschliche Gehirn bildet sich ab der Entstehung des frühen Embryos. Es wandelt sich bis zum Jugendalter und ist mit fünfundzwanzig Jahren strukturell weitestgehend abgeschlossen.

Die Etappen der Hirnentwicklung kurz zusammengefasst:

Der Säugling verfügt über ein grobmaschiges, aber funktionsfähiges neuronales Netzwerk. Durch Erfahrungen bilden sich entweder neue synaptische Verbindungen oder es werden bereits bestehende Verknüpfungen zwischen Nervenzellen verstärkt. Anatomisch betrachtet sind Lernprozesse somit Veränderungen der neuronalen Feinstruktur. Im Alter von zwei Jahren haben Kinder die Synapsen-Anzahl Erwachsener erreicht, mit drei Jahren sogar verdoppelt. Hiermit kann neben der Fähigkeit, Neues zu lernen, vor allem die Anpassungsfähigkeit an Familie und Umwelt gesichert werden. Hierbei wird von einer Überproduktion synaptischer Verbindungen gesprochen, die bis zum 10. Lebensjahr in nahezu konstanter Weise anhält. Die Neuronen, die für individuell-soziale und geistige Fähigkeiten erforderlich sind, erwachen  – auch bei besten Umweltbedingungen – erst im Alter von ca. sechs Jahren  aus ihrem Dämmerschlaf. 

Um das 10. Lebensjahr herum wird dann eine Art synaptischer Entrümpelung und Neuausrichtungeingeleitet: Funktional gesehen werden die blinde Anpassungsfähigkeit und die damit einhergehende Macht der emotionalen Konditionierung auf unser Verhalten gedrosselt. Dann erst kann die strukturelle Entwicklung des individuell-sozialen Ichs voll durchstarten, die dem Heranwachsenden ermöglicht, Ich-Stärke, Einsicht und Vernunft zu entwickeln.  

Es lässt sich allerdings beobachten, dass sich diese neuronale Hirnentwicklung nicht immer bis zu ihrem Ende vollzieht. Woran liegt das?

Anlage und Umwelt

Studien offenbaren, dass die Entwicklung des Gehirns bei Kindern, die gemessen an ihren Umweltbedingungen defizitär oder in einer schädlichen Umgebung2  aufwachsen, in bestimmten Arealen gestört werden kann. Dies kann Gedächtnis, Sprachverarbeitung, Entscheidungsfindung und Selbstkontrolle beeinträchtigen – allesamt Aspekte, die sich in hohem Maße auf die Persönlichkeit eines Menschen auswirken. Ein sicheres, liebevolles und anregungsreiches Zuhause erscheint dagegen förderlich für die Entwicklung einer gefestigten Persönlichkeit.

Wie aber ist zu erklären, dass einige Menschen trotz größter Bemühungen und bester Umweltbedingungen in bestimmten Stadien seelischer und geistiger Unreife verharren und sich somit auch als Erwachsene übermäßig angepasst oder wie ‚halbstark‘ zeigen? Oder dass es umgekehrt auch Kinder oder Jugendliche gibt, die, gemessen an ihrem biologischen Alter, trotz schwierigster Umweltbedingungen ungewöhnlich reif und integer wirken?

An welchem Punkt ein neuronaler Entwicklungs-Stopp geschieht, ist wissenschaftlich bisher weder begründ- noch vorhersagbar. Es ist zu vermuten, dass der Endpunkt der individuellen strukturellen Hirnentwicklung umweltunabhängig in der Gesamtpersönlichkeit eines Menschen festgeschrieben ist.

Die sechs Reifegrade der Hirnentwicklung

Auf den Neurowissenschaftler Gerhard Roth3 geht die Annahme zurück, dass sich die Persönlichkeit eines Menschen in vier funktionale Ebenen unterteilen lässt (s. Grafik), die in unterschiedlichen Lebensabschnitten der Hirnentwicklung asynchron zueinander geformt werden.

Über das Erklärungsmodell von Roth hinausgehend soll hier die neue These4 vorgestellt werden, dass jedem Menschen einer von sechs funktionalen Reifegraden der Hirnentwicklung (kurz: Hirntypen) zugeordnet werden kann – und zwar unabhängig von zusätzlichen äußeren Einflüssen5  und erblichen Prädispositionen6.

Die konkreten Bezugsgrößen zur Messung des individuellen Reifegrads sind hier besonders die Merkmale Ich-Stärke, Einsicht, Vernunft, Empathie und rationaler Verstand.

Abbildung: Die Flächen der vier Ebenen stellen die relative Gewichtung der sechs Reifegrade (Hirntypen) innerhalb der Gesamtpersönlichkeit dar;
Ebene 1: (Reiz-)Wahrnehmung, instinktive Schreckreflexe, Orientierungsreaktion, Temperament als bipolarer Entfaltungsraum für das individuelle-soziale Ich;
Ebene 2:  emotionale Konditionierung, psychische Traumata;
Ebene 3: individuelles Ich (eigene Bedürfnisse, eigener Wille, Ich-Stärke), soziale Fähigkeiten (Einsicht, Vernunft, Ethik, Empathie), Intuition, divergentes Denken;
Ebene 4: Sprache, geistige Intelligenz, rationaler Verstand.

Die sechs Reifegrade offenbaren sich in festen Mustern, die als neuronale Einflusskräfte auf das Fühlen, Denken, Reden und Handeln des Menschen,  einwirken – ungeachtet des Temperaments und der individuellen Prägung.

Funktional betrachtet beginnt die Persönlichkeitsentwicklung im Stadium des ‚instinktiven, unbewussten Wir‘ und mündet – sofern keine Unterbrechungen oder Störungen der Gehirnentwicklung auftreten – in der Entwicklung des ‚empathischen, bewussten Ich‘.7

Die Reifegradabfolge darf somit nicht als Prozess verstanden werden, den jeder Mensch im Laufe seines Lebens durchläuft. Sie spiegelt vielmehr den idealtypischen Gesamtprozess der menschlichen Hirnentwicklung wider, wobei diese theoretisch an jedem Punkt zum Erliegen kommen kann.

Hervorzuheben ist, dass sich die nachfolgende Ausführung in erster Linie darauf bezieht, wie verschiedene Hirntypen den Umgang mit den eigenen Kindern gestalten. Im Schlaglicht stehen hierbei besonders die Problembereiche, die in der Erziehung – abhängig vom jeweiligen elternseitigen Reifegrad – auftreten können.

Reifegrad 1: Der instinktive Hirntyp

Der erste Hirntyp liegt vor, wenn die Hirnentwicklung im ‚funktionalen Säuglings-Stadium‘ zum Stehen gekommen ist (Punkt 1 bis 4). Menschen dieses Typs wirken in ihrer psychischen (2), seelischen (1, 3) und geistigen (4) Entwicklung schon in frühen Jahren auffällig verzögert. Weil die mittlere limbische Ebene, die die unbewusste Sozialisation (2) gewährleistet, noch nicht voll funktionsfähig ist, werden diese Menschen in ein System ‚hineingeboren‘, dessen Werte, Regeln und Normen sie nicht prägen werden. Bei Menschen dieses Typs werden lediglich feste Gewohnheiten geformt, die außerhalb des Bewusstseins abgespult werden. Weil sie weder sich noch andere als fühlende und lebende Wesen ausreichend begreifen können (3, 4), wirken sie in der Eltern-Kind-Interaktion relativ desinteressiert, überfordert, verantwortungslos und lieblos bis grausam. Ihr Fühlen, Denken, Reden und Handeln ist für reifere Hirntypen nahezu nicht nachvollziehbar.

Reifegrad 2: Der anpassbare Hirntyp

Stoppt die Hirnentwicklung im ‚funktionalen Kind-Stadium‘, formt sich der anpassbare Hirntyp (Punkt 5 bis 8) heraus. Diese Menschen benötigen ein stabiles System sowie ein einfaches und leicht verständliches Regelwerk, das ihnen Orientierung bietet. Sie zeichnen sich auch als Erwachsene durch eine kindliche Bereitschaft zu Konformität (6) und blindem Gehorsam aus.

Weil ihre konditionierte Wir-Identität (6), welche bei allen Hirntypen stets als „richtig und nachahmungswürdig“ gespeichert ist, hier als dominante Einflusskraft wirkt, spielt es für ihre Anpassungsbereitschaft auch keine Rolle, ob das System, in dem sie leben, funktional oder dysfunktional ist. Im besten Fall können sie als ‚verspielte und lebensfrohe Eltern‘ punkten, im schlechtesten dagegen für Gräueltaten angeblicher Autoritäten instrumentalisiert werden. Sie passen ihren Erziehungsstil bereitwillig an die Vorgaben des Systems an, damit sie ihre Zugehörigkeit bestätigt bekommen. Als Beispiel können hier loyale Angehörige von Sekten wie der ‚Colonia Dignidad‘ genannt werden.

Weil sich das individuelle Ich (7) erst im nächsten Reifegrad stärker entwickelt, glauben Menschen dieses Typs, dass sie ‚das Richtige tun‘, wenn es sich für ihre unbewusste Persönlichkeit (5,6) ‚richtig anfühlt‘. Die komplexen Zusammenhänge der Außenwelt können von diesem Hirntypen nicht ausreichend verstanden werden (8).

Reifegrad 3: Der jugendliche Hirntyp

Stoppt die Hirnentwicklung im ‚funktionalen Pubertäts-Stadium‘, tritt der jugendliche Hirntyp (Punkt 9 bis 12) zutage. Weil die Belohnungszentren im Reifegrad 3 gut vernetzt sind, die Impulskontrollmechanismen aber neuronal unterentwickelt bleiben (11, 12), wirken Menschen dieses Typs optimistisch, vor Lebenskraft strotzend und gewillt, die Grenzen des Machbaren auszutesten. Deren konditionierte Wir-Identität (10) bildet dabei ein unerschütterliches Fundament an Glaubensstrukturen, in welches ihr individuell-soziales Ich (9, 11) vollumfänglich eingebettet ist.

Sie wirken auch als Eltern wie willensstarke, ich-zentrierte, risikofreudige (11) und cliquenbildende Jugendliche. Wer in seinen ‚Familienclan‘ aufgenommen werden will, muss diesem Typus permanente inhaltliche und menschliche Bestätigung sowie uneingeschränkte Loyalität zukommen lassen. Sollte es dazu kommen, dass jemand den Erziehungsstil des jugendlichen Hirntyps kritisiert, beendet dieser entweder die Kommunikation oder der Gesprächspartner wird aus der Kommunikationssituation ausgeschlossen.

Reifegrad 4: Der moralische Hirntyp

Der moralische Hirntyp (Punkt 13 bis 16) wirkt erwachsener und vernünftiger, dafür auch unflexibler. Eltern dieses Typs zeigen eine hohe Bereitschaft, die Erziehung in der Familie zu übernehmen, die auf Basis ihrer individuellen Moral (Werte, Regeln und Normen) ausgestaltet werden soll. Ausgehend von dieser Haltung unterteilen sie die Welt in ‚richtig‘ und ‚falsch‘.

Weil der moralische Hirntyp nur das an seinen Kindern  schätzen und lieben kann, was sich mit seinen eigenen unbewussten Motiven (13, 14) und Interessen (15) deckt, neigt er zu autoritärer Erziehung. Der Erziehungsstil folgt hier dem Credo: Wenn die Ich-Identität des Kindes nicht ins System passt, wird diese in den gewünschten Rahmen gezwängt. Diese Menschen glauben, dass der Erziehungsstil richtig sein muss, wenn das Kind das erwünschte Verhalten ausführt und wie gewollt `funktioniert`. Als Beispiel kann hier Amy Chua genannt werden, Autorin des Buches ‚Die Mutter des Erfolgs‘. Die Empathie, die in solchen Systemen vorhanden scheint, ist neuronal betrachtet lediglich eine Belohnung für Anpassungsbereitschaft (15). Das Auftreten der eingangs erwähnten Hundetrainerin Aurea Verebes lässt bei ihr den Reifegrad 4 vermuten.

Die von moralischen Hirntypen praktizierten Erziehungsmaßnahmen können von den folgend beschriebenen Hirntypen als Eingriff in deren Persönlichkeitsrechte empfunden werden.

Reifegrad 5: Der sinnsuchende Hirntyp

Eltern mit sinnsuchendem Hirntyp (Punkt 17 bis 20) beschäftigen sich frühzeitig mit Fragen wie: ‚Wer bin ich?‘ und ‚Warum sind Kinder so unterschiedlich?‘ Die kulturelle Vielfalt, das ‚bunte Leben‘, empfinden Menschen dieses Typs als Bereicherung.

Auch sie suchen Zugehörigkeit zu einer Gruppe, möchten ihr individuell-soziales Ich (19) in dieser aber frei entfalten dürfen. Dieses Recht wollen sie auch ihren Kindern einräumen. Der bindungsorientierte Erziehungsstil von Katia Saalfrank, der die Entfaltung des individuell-sozialen Ichs (17, 19) aktiv fördert, entspricht in seinen Ansätzen Reifegrad 5.

Weil Menschen auf dieser Stufe ihre Innenwelt bewusster wahrnehmen, erkennen sie Inkongruenzen (18, 19) in sich sowie die Schattenseiten von moralischen Werten, Regeln und Normen und damit einhergehenden Zwängen. Weil sich Einsicht, Vernunft und Empathie (19) erst langsam entwickeln, gelingt es diesen Menschen häufig nicht, ihre eigenen Bedürfnisse mit den Zwängen der Außenwelt diplomatisch in Einklang zu bringen. Dann werden sie Missstände aussprechen, notfalls zum Boykott aufrufen – aus Sicht jüngerer Hirntypen als Störenfriede Unruhe stiften.  

 Reifegrad 6: Der integre Hirntyp

Dem integren Hirntyp (Punkt 21 bis 24) ist Freiheit und Autonomie wichtiger als Gruppenzugehörigkeit. Er bleibt auch dann seinen individuellen Werten treu, wenn diese mit der Moral der Gesellschaft kollidieren. Weil die in der Kindheit geprägten Lebens- und Rollenmuster (22) im Erwachsenenalter eher als  Empfehlungen verinnerlicht sind, die mit eigenen Bedürfnissen (23) abgeglichen werden, leben diese Menschen bewusster und selbstbestimmter. Integre streben danach, die Würde anderer Menschen – unabhängig von Kultur, Religion, Herkunft – zu achten und somit das ‚Ich‘ und das ‚Du‘ in Einklang zu bringen. Das Recht auf Individualität und Freiheit ist für integre Hirntypen derart elementar, dass sie die unbewussten Automatismen jüngerer Hirntypen kaum nachvollziehen können. Problematisch kann es werden, wenn sie ihren Kindern ganz bewusst Freiheiten und Eigenständigkeiten einräumen, mit denen diese aufgrund ihres Alters oder Hirntyps überfordert sind.

Integre Hirntypen haben das Bestreben, Erkenntnisse durch intuitives Wissen (23), Introspektion und das damit einhergehende Erleben und Erfühlen zu generieren. Wenn Menschen dieses Typs von den Territorial- und Machtkämpfen unreiferer Hirntypen überfordert sind, ziehen sie sich häufig bewusst aus der Gesellschaft, sogar aus der eigenen Familie, zurück.

Lehren aus dieser Erkenntnis


Das Konzept der Hirntypen kann Verständnis füreinander wecken, Ursachen dysfunktionaler Systeme verdeutlichen und Impulse für nötige Kurskorrekturen liefern. Weil Kinder und Jugendliche Wesen mit eigener Menschenwürde sind, die das Recht haben, ihre Ich-Identität im Rahmen ihrer Möglichkeiten frei zu entfalten, sollten Eltern sie darin unterstützen.   

Die Entwicklung der seelischen und geistigen Potenziale  gelingt bei allen Menschen am besten, wenn die Beziehung nicht auf Demütigung, sondern auf einem Geflecht aus Liebe, Respekt, Verbindlichkeit, Kooperation und sozialer und geistiger Bildung basiert. Dann können sich auch die veranlagten soziale Fähigkeiten der oberen limbischen Ebene optimal entfalten, die in Einsicht, Vernunft und Empathie für Andersdenkende zum Ausdruck kommen. 
Und wie überall im Leben gibt es auch hier eine Ausnahme von der Regel: Wer mich motivieren möchte, mehr darüber zu schreiben, darf mir gerne  Leckerlis schicken.

Monika M. Hoyer, Diplom-Betriebswirtin, Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Fokus Persönlichkeitsdiagnostik und Potentialentfaltung nach ihrer Methode BSDR®.

QUELLEN:

https://www.abendzeitung-muenchen.de/promis/ex-super-nanny-katia-saalfrank-wettert-gegen-rtl-show-erziehe-dein-kind-wie-einen-hund-art-696024

https://www.welt.de/vermischtes/article223569768/Kritik-an-RTL-Sendung-Kinder-trainieren-wie-Hunde.html

Eine vollständige Literaturliste kann bei der Autorin erfragt werden.


FUSSNOTEN:

[1] https://www.facebook.com/katiasaalfrank.de/, Post vom 02. Januar 2021

[2] Insbesondere Mangelernährung, Umweltgifte, anregungsarme Umgebung, körperliche und seelische Gewalt, extremer Stress

[3] Gerhard Roth, Fühlen, Denken, Handeln – Wie das Gehirn unser Verhalten steuert, 1. Auflage 2001, Suhrkamp Verlag, S. 318 ff.

[4] Erstmals erwähnt im Buch „Von den besten Experten profitieren, Expertenportal, Die sechs Reifegrade der Hirnentwicklung, Monika M. Hoyer, Goldegg-Verlag, Februar 2020“

[5] Beispielsweise durch Umwelteinflüsse, Unfälle, Infektionen

[6] Beispielsweise durch Trisomie 21, Multiple Sklerose, Tumore

[7] Der Prozess der fortschreitenden Entfaltung der eigenen Ich-Identität wird von Experten wie C. G. Jung, Milton H. Erickson, Gilbert Simondon oder Bernard Stiegler unter dem Fachbegriff „Individuation“ (Ich-Werdung) beschrieben.


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