KW 34-35: Ist Deutschland gespalten?

Berichte von Zeitzeugen, freie Expertenmeinungen, Fundstücke aus den sozialen Medien und Top-Themen aus den Leitmedien.

Liebe Eltern,
Liebe Politiker,
Liebe Zeitzeugen,

was war in der Zeit vom 17. bis 30. August 2020 in Deutschland und Schweden los?

Die Bevölkerung scheint durch die Politik gespalten. Ein Phänomen, das es in Schweden so nicht gibt, so eine Zeitzeugin.

Meine drei Top-Themen : (1) Der Artikel der FAZ “Was deutsche Behörden Familien in der Pandemie androhen”, (2) Interview mit Sucharit Bhakdi und der Fuldaer Zeitung und (3) die Geschehnisse rund um die Demo in Berlin, die von Querdenker 711 organisiert wurde. In den deutschen Leitmedien wird wie gewohnt, viel über “Corona-Leugner”, Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker” berichtet. Die Masse der friedlichen Teilnehmer fühlt sich ungehört.

Wer einen 360 Grad Blick erlangen möchte, der darf sich nicht nur über die Leitmedien informieren, muss auf die sozialen Medien und Zeitzeugen zurück greifen. Daher anbei die Top-Themen aus den Leitmedien, ein Querschnitt aus den sozialen Medien und Stimmen von freien Experten und Zeitzeugen.

Mach mit! Hinterlasse auch Du im Kommentarfeld Deine Zeitzeugengeschichten oder Deine Meinung. Nix wird gelöscht!

KW35:
24. – 30. August 2020

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Zietlow, Teilnehmer der Demo in Berlin

29. August 2020: Tagesschau (www.tagesschau.de)
Demo aufgelöst – Proteste gehen weiter
Zur Demonstration in Berlin: Rund 22.000 Demonstranten wurden erwartet – die Veranstalter der Initiative Querdenken hatten zu der Kundgebung aufgerufen. Auf Transparenten wurde der Rücktritt der Bundesregierung gefordert sowie ein Ende der Schutzauflagen und Alltagsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Bei der Demonstration forderte der Initiator Michael Ballweg die Aufhebung aller zum Schutz vor der Corona-Pandemie erlassenen Gesetze sowie die sofortige Abdankung der Bundesregierung.

29. August 2020: KenFM
Anbei die Video-Aufnahmen aus Berlin zur Demo für Frieden und Freiheit, die von Querdenker 711 organisiert wurde und deren geplanter Demo-Zug, der abgesagt wurde. Ein Sprecher sagt: Wir kennen den Grund für die Verzögerung nicht. Die Polizei muss nur das Tor öffnen, dann kann der Zug losgehen… Teilnehmer vermuten, dass die Demo-Parade durch die Politik absichtlich aufgehalten und gezielt sabotiert wurde. “Hätten sie die Schranken geöffnet, wäre alles wie geplant verlaufen”, schätzen Teilnehmer ein.

26. August 2020: SPIEGEL (www.spiegel.de)
Das deutsche Corona-Paradox
Spiegel: ” Auf den Covid-Stationen der Krankenhäuser hat sich die Lage entspannt, auch die Die Situation erscheint paradox: Seit Wochen berichtet das Robert Koch-Institut über langsam steigende Infiziertenzahlen in Deutschland. Mit ein, zwei Wochen Verzögerung sollte dieser Trend eigentlich auch bei der Zahl der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern und den Corona-Toten erkennbar sein. Doch in beiden Fällen tut sich aktuell kaum etwas…Einen Anstieg vergleichbar mit dem bei den Infektionszahlen gibt es nicht. Und auch keine wiederholten Ausbrüche in Seniorenheimen mit vielen Toten wie zu Beginn der Pandemie.”

Anmerkung von Monika M. Hoyer:
Unsere Politiker und Wissenschaftler müssen sich der Frage stellen, ob wir überhaupt noch eine Pandemie nationaler Tragweite haben. Denn eines muss klar sein: Wenn der Weg der Schweden so falsch und bedrohlich sein soll, dann müssten deren Todeszahlen logischerweise in die Höhe schnellen, oder? Aber weder in Schweden, noch in Deutschland passiert das.

25. August 2020: ZEIT (www.zeit.de)
Jens Spahn ist gegen Maskenpflicht am Arbeitsplatz
Der Bundesgesundheitsminister hält schärfere Maskenregeln am Arbeitsplatz für nicht nötig. Spahn gegenüber von Zeit: “Die steigenden Infektionszahlen haben ja nicht damit zu tun, dass sich vermehrt Menschen auf der Arbeit oder beim Einkaufen anstecken”, sagte der Minister.

25. August 2020 Fuldaer Zeitung
„Gegen Maskenpflicht“: Forscher-Ehepaar Karina Reiß und Sucharit Bhakdi erklärt seine umstrittenen Corona-Thesen
Im Interview mit der Fuldaer Zeitung erklärt das Kieler Forscher-Ehepaar, warum das Coronavirus aus ihrer Sicht nicht gefährlicher ist als das Grippevirus. Sie fordern: „Sämtliche Maßnahmen sollten sofort aufgehoben werden.“ Um die richtige Grundlage für eine Aussage hinsichtlich der Gefährlichkeit eines Virus zu bekommen, muss man aut Bhakdi die Zahl der schwer Erkrankten und die Todesfälle zählen – nicht die Zahl der positiv Getesteten. Die Sterberate beträgt so lediglich 0,1 bis 0,2 Prozent der Erkrankten. Von 1000 Erkrankten sterben also maximal zwei Menschen. Und das liegt exakt im Bereich einer normalen Grippe. Deshalb ist Corona nicht gefährlicher als die Influenza. Auf die Frage, ob man die Risikogruppe Ü-65 nicht besonders schützen müsse, antwortet er: “Ich gehöre selbst zur Risikogruppe. Aber ich möchte nicht, dass die Menschen um mich herum so eingeschränkt werden, dass ihre Existenzen und ihr Leben zerstört werden, nur um mich zu schützen. Das wäre Egoismus.”

24. August 2020 Tagesschau
Der hohe Preis des geringen Wirtschaftseinbruchs
Schwedens Wirtschaft hat die Corona-Pandemie bislang besser überstanden als fast alle anderen europäischen Staaten. Die Tagesschau bleibt berichtet kritisch: “Aber ist das eine gute Nachricht? Das Land zahlt womöglich einen hohen Preis dafür. Schweden hat von Beginn an anders auf das Coronavirus reagiert als die meisten anderen europäischen Länder. Als in Deutschland Schulen und Kindergärten geschlossen wurden, blieben in Schweden fast alle Bildungseinrichtungen geöffnet. Auch in Ladengeschäften und der Gastronomie ging der Betrieb ohne große Einschränkungen weiter. Nur Großveranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern wurden untersagt. ” Wie die nationale Statistikbehörde Anfang August mitteilte, ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen April und Juni um 8,6 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal zurück…”

Zeitzeugin: Gaby, aus Schweden / Stockholm und Umgebung
Wann? 26. August 2020

Themen: Zusammenhalt oder Spaltung?

In Deutschland hat man das Gefühl, dass die Menschen durch die Politik gespalten wurden. Die Ängstlichen unter uns glauben der Politik, dass wir immer noch eine “Lage nationaler Tragweite” haben, andere hingegen, dass die Pandemie schon vorbei sei bzw. die Maßnahmen überzogen seien. Wie ist das bei Euch?
Gaby: Die meisten Menschen sind mit unserem “Sonderweg” zufrieden. Wir haben aber auch Freunde, die die sehr verärgert sind, dass Schweden so vorgegangen ist, wie sie vorgegangen sind. Die Menschen sind untereinander deshalb aber nicht zerstritten. Es sind halt andere Ansichten.

Was sagen Eure Experten zum psychischen und seelischen Risiko, das mit der Pandemie einhergeht?
Gaby: Am Anfang wurde gesagt, dass eine Gefahr besteht, dass Kinder und Erwachsene durch Corona psychisch krank werden können, wenn sie Ihre Freunde über so lange Zeit nicht sehen dürfen, ihre Sozialkontakte nicht haben, arbeitslos werden usw. Über das Risiko der psychischen Beeinträchtigung wurde in den Medien viel gesprochen.

Und wie schaut es jetzt, Monate nach Beginn der Pandemie aus? Wie geht es den Kindern mit Eurem “Sonderweg”?
Studien habe ich im Netz nicht gefunden. Es gibt aber eine Organisation, die nennt sich Bries – da können Kinder anrufen, wenn sie Angst haben, jemanden zum Sprechen benötigen…. oder Fragen loswerden können, wie: “Muss meine Oma jetzt sterben?”. Die haben bedeutend mehr Anrufe seit Corona, daher haben sie auch die Personalanzahl vergrößert….das steht in den Zeitungen.

24. August 2020: BR (www.br.de)
Corona-Krise: Wie ist die Lage in Schweden?
BR schreibt:” In der Corona-Pandemie blicken viele Deutsche immer wieder nach Schweden. Denn das skandinavische Land geht seinen eigenen, oft als lockerer beschriebenen Weg im Kampf gegen das Virus. … Das Land fühlte und fühlt sich im Vergleich etwa zu Deutschland nahezu normal an, als ob es Corona als Bedrohung für alle gar nicht gäbe. So sagen es Urlauber, die ins Land gekommen sind. … BR berichtet weiter:” Musiker, Schauspieler, aber auch Betreiber von Museen und Freizeitparks stehen nach eigenen Worten vor dem “Aus”, während Tegnell und die Politik bisher lediglich versprochen haben, sie würden neue Hilfsprogramme überlegen und Ausnahmen der 50-Personen-Regel prüfen, die aber grundsätzlich bleibe. Hier zeigt sich am deutlichsten, was auch im schwedischen Alltag zunehmend spürbar ist.

24. August 2020: Süddeutsche Zeitung (www.sueddeutsche.de)
Mehr Strenge gegen Corona-Welle: Bayern verschärft Bußgelder
Das Innenministerium erarbeite gerade mit dem Gesundheitsressort den Bußgeldkatalog – er soll bereits ab diesem Dienstag gelten. Laut SZ sollen künftig auch Polizisten Verwarnungen aussprechen können; bislang waren hierfür die Gesundheitsämter und die Ordnungsämter verantwortlich. Die Süddeutsche schreibt: “Insbesondere im privaten Bereich gelten die Kontrollen von Corona-Auflagen – auch was die Zahl von Gästen auf privaten Feiern angeht – als in der Praxis kaum machbar.

ACHTUNG! Prallel dazu finde ich im Netz das “Konzept der Infektionsschutzhelfer” (siehe nachfolgende Grafik); die als “freiwillige Helfer” sogar ein Zertifkikat bekommen. Angela, irgendwas von der DDR scheint bei Dir hängen geblieben zu sein.

Professionelle Denunzianten-Ausbildung?

24. August 2020: NDR
Corona: Ab heute gilt Maskenpflicht an Schulen
Ab heute gilt in Schleswig-Holstein eine Maskenpflicht an Schulen. Schüler und Lehrer aller Jahrgänge müssen demnach auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – auch Schüler vor Vollendung ihres sechsten Lebensjahres. Eine entsprechende Verordnung hat die Landesregierung am Sonnabend erlassen. Bildungsministerin Karin Prien (CDU) formuliert die Maskenpflicht folgendermaßen: “Wo immer ich mich auf dem Schulgelände bewege und nicht ausgeschlossen ist, dass mir eine Person aus einer anderen Kohorte begegnet und der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann, muss die Maske aufgesetzt werden.” Eine Maskenpflicht gilt nicht …     … innerhalb des Unterrichtsraumes, sofern keine andere Person außerhalb der Kohorte oder Mitarbeiter der Schule anwesend sind …

24. August 2020: Handelsblatt (www.handelsblatt.com)
Arbeitgeber lehnen generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz ab
Es sei zwar sicherlich empfehlenswert, dort, wo Abstände nicht eingehalten werden können, “Generelle Vorschriften halten wir für wenig zielführend”, betonte Kampeter.

18. August 2020: MERKUR (www.merkur.de)
Coronavirus: „Schweden-Drosten“ erbost – „Zu glauben, dass Masken unser Problem lösen können, ist … “
Schweden ging in der Corona-Pandemie einen Sonderweg. Anders Tegnell ist der schwedische Christian Drosten, das skandinavische Pendant als Topvirologe des Landes. Wie Drosten genießt derzeit auch er ungewohnte Aufmerksamkeit. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen den beiden Forschern: Während Drosten in Deutschland für den teils harten Kurs mitverantwortlich war, steht Tegnell federführend für den schwedischen Sonderweg. Der Staatsepidemiologe setzte mehr auf Eigenverantwortung statt harte Maßnahmen. Der Staatsepidemiologe Anders Tegnell will trotz Kritik an seiner Strategie festhalten: Von einer Maskenpflicht hält er nichts!

KW34:
17. – 23. August 2020

23. August 2020: Redaktionsnetzwerk Deutschland (www.rnd.de)
In Schweden sinken die Corona-Zahlen: 50-Personen-Grenze soll bald fallen
Während große Teile der Welt in den Corona-Lockdown gingen, entschied sich Schweden für einen anderen Weg. Es gab keine Maskenpflicht, keine Kontaktbeschränkungen. Alle Geschäfte, Schulen bis einschließlich die neunte Klasse, Kindergärten, Büros, Bars, Restaurants, Fitnessstudios, Büchereien und sogar einige Kinos blieben geöffnet. Einige staatlich verordneten Einschränkungen gibt es dennoch. In Altenheimen herrscht ein Besuchsverbot, in der Gastronomie gelten inzwischen Abstands- und Sitzregeln. Und bei öffentlichen Veranstaltungen dürfen seit dem 29. März maximal 50 Menschen zusammenkommen. Doch das soll sich bald ändern. Weil die Zahlen der Neuinfizierten, Intensivpatienten und Toten seit Wochen sinken, hat die Regierung nun angekündigt, die Grenze von 50 Personen für öffentliche Veranstaltungen ab Oktober wieder zu erhöhen.
Ja, das ist unser Vorhaben ab dem 1. Oktober”, bestätigte die grüne Kultur- und Sportministerin Amanda Lind dem Radio Schweden.

Anmerkung MMH: Wie es wirklich in Schweden geregelt war, siehe Zeitzeugenausage vom 5. April (von Gaby aus Schweden,weiter unten) und die Wochen danach!

Zeitzeugin: Gaby, aus Schweden / Stockholm und Umgebung
Wann? 26. August 2020

Themen: Kino, Restaurants

Wie hast Du es in Stockholm mit den Kinos und den Restaurants erlebt?
Gaby: Ins Kino ist anfangs kein Mensch gegangen. Die Kinos waren etliche Woche geschlossen. Als sie wieder öffneten, da war das Kino maximal zu 30% gefüllt, es wurde auch nicht jede Reihe besetzt, es blieb immer eine (oder mehr) Reihen frei. Bei den Restaurants war es ähnlich.

23. August 2020 Zeit Online (www.zeit.de)
Kramp-Karrenbauer regt Maskenpflicht am Arbeitsplatz an
Noch mehr Maske? CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer plädiert dafür, zu prüfen, ob man die Maskenpflicht bundesweit auf alle Schulen und Arbeitsplätze ausweiten sollte. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht sich dafür aus, im Fall steigender Corona-Zahlen eine bundesweite Maskenpflicht am Arbeitsplatz und im Schulunterricht zu prüfen.
In Kiel hat ein Schüler gegen das Tragen einer Maske im Unterricht Widerspruch eingelegt. Das Gericht entschied, er müsse die Mund-Nasen-Bedeckung vorerst nicht aufziehen.

Irgendwo in Europa

21. August 2020: Welt (www.welt.de)
Deutschland wird zum unbezahlbaren Wohlfahrtsstaat

Die Sozialausgaben übersprangen laut Bundesarbeitsministerium 2019 erstmals den Wert von einer Billion Euro – ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Pleitewelle, die Deutschland im Herbst 2020 erwartet, das Kurzarbeitergeld und die höheren Kosten in der Krankenversicherung durch Corona lasse einen zusätzlichen starken Anstieg der Sozialausgaben erwarten.

20. August 2020: ZDF (www.zdf.de)
Oktoberfest in China
ZDF berichtet: “In München fällt dieses Jahr das Oktoberfest aus, aber in Qingdao findet es statt. Mit 1,2 Millionen Besuchern ist es das größte Bierfest in Asien. Ohne Maske, ohne Absatand.”

20. August 2020: Süddeutsche Zeitung (www.sueddeutsche.de)
Fresenius-Chef kritisiert: Nicht alles auf Corona ausrichten

Fresenius-Chef Stephan Sturm kritisiert das Corona-Krisenmanagement der Politik. Es sei ein Fehler gewesen, “alles komplett einseitig auf die Pandemie auszurichten”. Das gelte für viele Bereiche der Gesellschaft, besonders jedoch für die Medizin. “Wir haben alles runtergefahren. Und das, obwohl die große Corona-Welle gar nicht kam”, äußerte Sturm und meinte damit die 86 Kliniken des Dax-Konzerns. Er erkennt, dass Covid-19 sei zwar eine große Bedrohung sei, nennt im gleichem Atemzuge aber auch Schlaganfälle, Herzinfarkte oder Krebs. Da die Kliniken von Fresenius angehalten worden sind, den normalen Klinik-Betrieb herunterzufahren und alles auszublenden, habe es viel weniger Untersuchungen gegeben. “Deshalb wurden viele Erkrankungen nicht festgestellt.” Die daraus folgenden Schäden seien nicht so greifbar wie die Zahl der Corona-Opfer, so Sturm. “Aber sie sind da”.

20. August 2020: FAZ (www.faz.net)
Was deutsche Behörden Familien in der Pandemie androhen

Kein Kuscheln, Isolation zu Hause – und zur Not zwangsweise Absonderung. So drohten Behörden in mehreren Bundesländern Familien, deren Kinder Kontakt mit Infizierten hatten. Der Kinderschutzbund fordert eine Klarstellung von Gesundheitsminister Spahn. Doch der hält sich bedeckt. Die Hintergrundstory: Im Juli war in Bruchsal im Kreis Karlsruhe eine Grundschullehrerin positiv getestet worden, 46 Kinder mussten in häusliche Quarantäne. Den Eltern der Viertklässler schrieb die Stadt, im Haushalt sei „nach Möglichkeit“ eine „zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern“ einzuhalten. Sei ein Kontakt dennoch „unumgänglich“, solle „ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden …
Der Kinderschutzbund protestiert gegen Behörden, die Familien bei Nichtbeachtung von Quarantäneregeln mit Kindesentzug gedroht haben sollen.

Die Nicht-Reaktion von Spahn: Einfach ungehOyerlich!

19. August 2020: Universität Bonn
Prof. Dr. Hendrik Streeck sagt einige weise Worte: Das tatsächliche Risiko ist gering, das gefühlt Risiko ist groß… Die Wahrscheinlichkeit durch eine Mandelentzündung langzeitgeschäden zu erleiden ist sehr gering… die Wahrscheinlichkeit vom Flugzeug abzustüzen ist sehr gering … die Gefahr durch Corona Langzeitschäden zu erleiden ist sehr gering… (siehe Video)

https://www.youtube.com/watch?v=2ZHMlNvgr-A

Liebe Leser,
mach mit und schicke uns Deine Zeitzeugenberichte – damit nachfolgende Generationen aus diesem Irrsinn lernen können.
Danke, Monika M. Hoyer

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